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CDOs (Collateralized Debt Obligations)
aktualisiert am 06. November 2008
CDOs sind Finanzinstrumente, die zu der Gruppe der ABS und strukturierten Kreditprodukte gehören. Eine CDO besteht aus einem Portfolio - also einer Art Paket - festverzinslicher Wertpapiere. Die Banken schnürten die Immobiliendarlehen zu CDOs. So entstanden hochkomplexe und kunstvoll strukturierte Finanzprodukte, deren Risiken Käufer nur noch schwer einschätzen konnten. Im Grunde wurden "Ramschkredite" schön verpackt und weiterverkauft. Einlagensicherung
aktualisiert am 06. November 2008
Um bei der Pleite einer Bank die Sparguthaben zumindest bis zu einer bestimmten Höhe zu schützen, haben sich die deutschen Banken in Sicherungseinrichtungen zusammengeschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will darüber hinaus eine staatliche Einlagensicherung in voller Höhe garantieren Strukturierte Investmentvehikel (SIV)
aktualisiert am 06. November 2008
SIVs oder Conduits sind Zweckgesellschaften: Sie werden nur gegründet, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen und danach in der Regel wieder aufgelöst. Im Zusammenhang mit der aktuellen Finanzkrise gründeten die Banken SIVs, um die hochspekulativen Kreditgeschäfte außerhalb der Bilanz abzuwickeln. Die SIVs begeben kurzfristige Anleihen, um Investitionen zu finanzieren. Die Kurzfrist-Refinanzierung erlaubte es, die Positionen außerhalb der Bilanz zu halten. Die Risiken wurden somit nach außen nicht offensichtlich. Da die Refinanzierung immer schwieriger wird, sind Banken gezwungen, die Zweckgesellschaften und die dort enthaltenen Wertpapiere in die Bilanz zu nehmen, auch um für Vertrauen zu werben. Der Abschreibungsbedarf setzte sich aber fort. |