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Bail out
Erschienen am 21. Oktober 2008 | aktualisiert am 06. November 2008
Bail out ist der in den USA gebräuchliche Begriff für die Rettung eines nicht mehr zahlungsfähigen Unternehmens mit einer Geldspritze vornehmlich des Staates oder eines Konsortiums von Investoren. Der Geldgeber erhält im Gegenzug die Kontrolle über das Unternehmen. Ein Beispiel ist die Verstaatlichung von Rolls Royce im Jahr 1971. Einer der jüngsten Fälle ist die Rettung des Versicherungsgiganten American International Group (AIG) durch die US-Regierung. Für 85 Milliarden Dollar übernimmt der Staat 79,9 Prozent der Anteile bei AIG. Ähnlich ist das Vorgehen bei den Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac, denen die Regierung bis zu 200 Milliarden Dollar Absicherung zusagte. Haben sich die Verhältnisse gebessert, kann der Staat seine so erworbenen Anteile wieder verkaufen und damit womöglich sogar Gewinn erzielen. Bürgschaft
aktualisiert am 06. November 2008
Dies ist die einseitige Verpflichtung des so genannten Bürgen, notfalls für Verbindlichkeiten eines Schuldners gegenüber seinen Gläubigern aufzukommen. Staatliche Bürgschaften in Milliardenhöhe sollen das Bankensystem retten.
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